FAQ   (oft gestellte Fragen)

vor und nach dem Schützenfest

Was stellen die Birkenzweige am Straßenrand dar?

 

Diese Zweige, oft verziert mit grünweißem Krepppapier, werden Maien genannt und stellen einen traditionellen Schmuck in den Straßen unseres Ortes dar. Diese Art des Schmückens bei weltlichen als auch kirchlichen Festen wird schon im Jahr 1491 erwähnt. Die Birke gilt als Symbol für Kraft und Anmut, Lebenswillen und Trost, Licht sowie Heiterkeit, also gut passend zu unserem Schützenfest.


alles Wissenswerte

Wieso wird beim Schützenfest immer "geböllert"?

Das Böllerschießen wird zu hohen, festlichen Anlässen durchgeführt und sollte ursprünglich die bösen Geister vertreiben. Das Böllern oder Salutschiessen diente später eher der Begrüßung und Ehrerbietung hoher Besucher oder Gäste. Das Brauchtum lässt sich ins 14./15. Jahrhundert zurückverfolgen. Das Sprichwort "Das ging aus wie das Hornberger Schießen" beruht wahrscheinlich auf der Sage, das die "Hornberger" (Schwarzwald) die Ankündigung ihres Fürsten solange übten, sodass bei der Ankunft kein Schießpulver mehr verfügbar war.

 

Das Böllern ist bei der Polizei und der Stadt-/Gemeindeverwaltung anzumelden. Es wird also nicht einfach so geböllert.


Wieso eigentlich „Vogelschießen“?

Die ursprüngliche Schießübung, bei der noch Tiere das Ziel darstellten, wandelte sich im Laufe der Zeit zu einem sportlichen Wettkampf. Der im Mittelalter erstmals aufgetretene Brauch diente der Treffsicherheit bei der Verteidigung der Stadt durch die männliche Bevölkerung.

Mit den Jahren wurden die Tiere durch entsprechende Attrappen ersetzt. Daraus entwickelte sich ein Kunsthandwerk, die "Vögel" wurden verziert und stellten häufig entsprechende Kunstwerke dar. Aus den Übungsschießen entwickelten sich sportliche Wettbewerb mit "Krönung" des besten Schützen. Er gipfelt gewöhnlich mit dem Abschuss des verbliebenen Rumpfs. Die in der Zwischenzeit abgeschossenen Teile wie der jeweilige Flügel, Reichsapfel und Zepter stellen Ziele bzw. Preise dar, die dem Schützen entsprechenden Ruhm und Anerkennung bringen.


Was bedeutet eigentlich der "Zapfenstreich"?

Unter militärischen Gesichtspunkten liegt die folgende Erklärung am nächsten: Zum Zeichen des beendeten Ausschanks schlug (=Strich) der Wachhabende mit seinem Säbel auf den Zapfen des Fasses. Das daraus abgeleitete Abendsignal zur Nachtruhe von Landskneschten wurde im Jahr 1591 erstmals erwähnt. Die Zeit vom Zapfenstreich bis zum Wecken untersagte den Soldaten den Aufenthalt außerhalb ihrer Quartiere oder Kompaniereviere.


Wieso baumelt an den Uniformjacken immer so eine Kordel rum?

Sie dient als schmückendes Beiwerk und gibt in unserem Verein den Dienstrang bzw. die Aufgabe wieder. Dabei bedeutet:
- ohne Schnur, Offiziere, Kassierer, o. ä.
- grüne Schiessschnur  trägt der Fahnenoffizier
- silberne Schiessschnur gehört dem Spieß
- silberne, einfach geflochtene Fangschnur bezeichnet den Leutnant
- silberne, zweifach geflochtene Fangschnur weisst den Hauptmann aus
- goldene , zweifach geflochtene Fangschnur trägt Vorstand und König


Wieso heißt der Spieß "Spieß"?

 

Der Name Spieß geht auf die früher vom Feldwebel getragene Langwaffe (Spieß) zurück. Der Spieß als letzter Mann einer Einheit trieb mit dem gleichnamigen Spieß die Mannschaften an und sorgte dafür dass kein Soldat zurückblieb.


Warum haben die Schützen den unsymmetrischen

Hut?

 

Der Schützenhut hat auf der linken Seite die Krempe nach oben geklappt. Der Grund ist recht pragmatisch: Die ursprünglichen langen Waffen wie Vorderlader und vielleicht noch aufgesetzten Bajonett wird über der Schulter hängend vom Schützen getragen. Ohne die angeklappte Hutkrempe wäre ihm beim Wenden des Kopfes der Hut von selbigem geschoben worden. Heute schmückt die linke, angeklappten Krempe eine Rehhaar-Rosette mit Schützensymbol und entsprechenden Federn. 


Wie "Grüße" ich richtig?

 

 

Der militärische Gruß ist gar nicht sooo schwer: Im "Stillgestanden" bilden Oberkörper und Oberarm einen rechten Winkel, der in Richtung Kopf geknickte Unterarm und Hand bilden eine

Linie, Handfläche nach unten weisend liegen die Finger aneinander und berühren die Hutkrempe. Dabei ist Kopf und Blick gerade ausgerichtet. 


Wann nehme ich den Hut ab?

Immer wieder kommt die Frage auf, ob bzw. wann der Hut abgenommen wird. Im Zusammenhang mit dem großen Zapfenstreich und dem Befehl "Helm ab zum Gebet" nimmt jeder Schütze mit der noch freien Hand den Hut vom Kopf und hält ihn mit der Öffnung an die Brust. Mit entsprechendem Befehl wird der Hut wieder aufgesetzt. Wenn beide Hände im Einsatz sind, (Fahnen- oder Fackelträger) ist dieser Schütze vom Abnehmen bei dieser Prozedur

ausgenommen. 


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